Sonntag, 24. August 2014

Angekommen - Urlaub im Erzgebirge

Hotel Hoher Hahn



Wir haben Urlaub - die ersten drei Tage verbringen wir im Erzgebirge. In Schwarzenberg, auf dem Hohen Hahn haben wir, im gleichnamigen Hotel, ein kleines Zimmer unterm Dach gebucht. Schon nach gut zwei Fahrstunden ist der Hotelparkplatz erreicht, das ist zu früh zum Einchecken.











Naschend auf Dosensuche


Also rufen wir die Geocaching-Map auf und fahnden nach versteckten Dosen. Tatsächlich ganz nah sind zwei der Schätzchen versteckt. Wir nehmen den Tradi in Angriff, folgen dem Navi in den Wald. Es ist ein gastlicher Waldweg, gesäumt mit vollen Himbeere- und Brombeersträuchern. So frisch gepflückt schmecken Waldbeeren doch am besten. Naschend erreichen wir die Zielkoordinaten, untersuchen Baumstümpfe, betrachten aufmerksam die hochgewachsenen Stämme und werden fündig. Eine geräumige Dose wohnt gut versteckt am Waldrand, wird von uns geloggt.

Ein Multi-Cache mit Informationen


Der Zweite, ein Multi beginnt an einem aussichtsreichen Platz. Wir setzen uns auf die Bank, blicken ins Tal und notieren die erste Lösungs-Ziffer. Bei der Recherche nach dieser Zahl erfahren wir auch, dass der Name Hoher Hahn nicht von dem Federvieh stammt. Ursprünglich hieß der 673 Meter hohe, bewaldete Berg wohl hoher Hain, Erzgebirgler machten nach und nach Hahn daraus.

Noch eine Ziffer fehlt, mit offenen Augen und Neugier ist diese auch bald gefunden. Sie steht auf einem Schild, das über die Geschichte des Hotels berichtet. Das denkmalgeschützte Fachwerkhaus ruht auf einem stabilen Bruchsteinsockel. Es wurde einst als Arbeiterheim errichtet, war lange Zeit ein Betriebsferienheim und ist seit 1972 ein Hotel.


Sportlich und fit zum Logbuch


Schnell gerechnet, die Lösung ins Handy getippt und wir können dem Navi-Pfeil folgen. Vor dem vermutlichen Versteck parkt ein Kleintransporter – super – so sieht uns niemand. Unentdeckt krauchen wir auf dem Boden, klettern, tasten und zweifeln. Haben wir uns verrechnet, nein, die Dose muss hier irgendwo sein. Noch einmal schlank gemacht, langer Hals, Blickwinkel verändert und der Schatz ist erspäht. Wiedereinmal macht sich das Fitnesstraining bezahlt, ich vergesse kurz meine Höhenangst – geloggt der Kleine.




Jetzt sollte unser Zimmer fertig sein, freu mich nach dieser Action auf eine Dusche. Zunächst schleppen wir aber das ganze Gepäck noch drei Etagen rauf. Das Vier-Sterne-Hotel ist rustikal, hat einen tollen Koch, super freundliches Personal aber keinen Fahrstuhl. 

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