Sonntag, 28. Januar 2018

Tag 4 am Elberadweg - von Boizenburg bis Schnakenburg

Unter den Linden an der mittelalterlichen Wallanlage entlang radeln wir aus Boizenburg heraus und in die Niedersächsische Elbtalaue hinein. Wie es sich für einen Flussradweg gehört, bleibt der Elberadweg in der Nähe des Flusses. Meist haben wir die Wahl zwischen dem Weg hinterm und auf dem Deich, wo immer es geht, fahren wir oben.

Auf dieser Etappe bin ich froh, dass wir von der Mündung quellwärts fahren, denn während wir mit kräftigem Rückenwind gut vorankommen, kämpfen die Radfahrer aus der Gegenrichtung mit dem Wind von vorn.

Ab und zu tut eine Pause gut, wir freuen uns über einen ungewöhnlichen Rastplatz am Wegesrand. Schokoladen-Lindt hat direkt am Radweg einen unbemannten Verkaufswagen eingerichtet. Wir nehmen uns gekühlte Getränke aus dem Kühlschrank und werfen das Geld dafür in ein Sparschwein auf dem Tresen. Nette Idee – Lindt!




ehemaliger  Wachturm an der Elbe





In dieser Region war die Elbe jahrelang Grenzfluss zwischen den beiden deutschen Staaten und wir treffen immer mal auf Reste der alten Grenzanlagen. Zum Beispiel auf diesen ehemaligen Wachturm der DDR bei Neuhaus.








Hitzacker an der Elbe mit Fahrrad-Station


Mit der Fähre in Herrenhof setzen wir nach Hitzacker über und machen auf der Altstadtinsel Rast. Das Städtchen ist echt den Besuch wert und gut auf Radwanderer eingestellt. Ein paar Hundert Meter von der Altstadt entfernt, am Archäologischen Zentrum ist eine Service-Station für Radfahrer eingerichtet. Dort gibt es Ladestationen für E-Bikes sowie Gepäck- und Fahrradboxen zum Abschließen. In der Marschtorstraße befinden sich außerdem öffentliche Toiletten und Münz-Duschen. Gleich um die Ecke ist die Tourismusinformation, die zugleich Koordinierungsstelle des Elbe-Radweges Nord ist.
In der Altstadt von Hitzacker

Im Archäologischen Zentrum Hitzacker

Weiter zum Quartier in Schnakenburg/Elbe

Über Kopfsteinpflaster holpern wir über die Altstadtinsel, machen Rast bei Kaffee und Kuchen und fahren dann weiter.
Mal radeln wir auf der Landstraße, mal auf dem Deich entlang.

Landschaftspfleger am Elberadweg bei der Arbeit




Dabei passieren wir den stattlichen Rest der Dömitzer Eisenbahnbrücke und fahren durch das verschlafene, friedlich wirkende Gorleben.
Von dort führt der offizielle Elberadweg nach Vietze und über den Höhbeck. Da wir erst vor einem Jahr mit den Rädern auf der Schwedenschanze am Höhbeck waren, kürzen wir ab und fahren, an „Woodhenge“ vorbei, direkt nach Schnakenburg zu unserem Nachtquartier.

Domitzer Eisenbahnbrücke 



Angaben auf dem Infoschild:
  • Baubeginn: 1870
  • Zweigleisige Brücke mit Fußgängerweg
  • 20 Kleine und 4 große Brückenbögen plus eine Drehbrücke
  • Gesamtlänge 1050 Meter
  • Zerstört: 20.04.1945





Östlich der ehemaligen Grenze wurden die Brückenreste um 1987 abgetragen. Am Westufer der Elbe blieb diese Ruine als technisches Denkmal erhalten. 

Woodhenge in Pevestorf



Woodhenge in Pevestorf



„Woodhenge“ gehört zum Projekt „Zeitfenster“ am Höhbeck. Es ist der Nachbau eines etwa 4000 Jahre alten Pfostenkreises, der am Hasenberg in Pevestorf gefunden wurde.









Übernachten in Schnakenburg - unser bestes Quartier am Elberadweg


Schnakenburg gilt ja als kleinste Hafenstadt und zweitkleinste Stadt Deutschlands und ist tatsächlich klein. Aber es gibt die Pension Alte Schule und das gemütliche Hafencafé mit guter, regionaler Küche.

  • Doppelzimmer mit zweitem Waschbecken im Zimmer
  • Großes Bad mit Fenster – Dusche mit Vorhang
  • Altes Haus mit Atmosphäre
  • engagierte und freundliche Gastgeber
  • Leckeres Frühstück vom Buffet mit toller Auswahl und reichlich Kaffee
  • Außerdem stehen Getränke, nachmittags auch Kuchen, zur Selbstbedienung bereit – bezahlt wird bei der Abreise auf Vertrauensbasis.
  • Für Fahrräder gibt es einen separaten, abgeschlossenen Schuppen






Kaffeezimmer Alte Schule
Pension Alte Schule in Schnakenburg - am Elberadweg


Hafen in Schnakenburg


Sonntag, 24. September 2017

Tag 3 der Elberadweg-Tour von Hamburg bis Boizenburg



Am dritten Tag radeln wir von Hamburg bis nach Boizenburg an der Elbe.

Zunächst frühstücken wir in einer Bäckerei in St. Pauli und radeln anschließend wieder zu den Landungsbrücken. Der Elberadweg führt eh dort vorbei und ich möchte noch einmal in den alten Elbtunnel, bevor wir Hamburg verlassen.

Fahrstühle für die Autos
im alten Elbtunnel
Im alten Elbtunnel bei den
Landungsbrücken



Danach folgen wir dem Radweg-Wegweiser durch den Südosten der Hansestadt. Vor uns liegt eine abwechslungsreiche Etappe.
Wasserkunst Kaltehofe


Zuerst geht es entlang der Norderelbe, ein Stück durch den Elbpark Entenwerder, vorbei an der Wasserkunst auf der Elbinsel Kaltehofe und durch Vier- und Marschlande. 









Ab Zollenspieker gibt es an beiden Elbufern eine Variante des Elberadweges. Wir bleiben auf der nördlichen Seite, etwa ab Geesthacht radeln wir sogar wieder ein paar Kilometer direkt an der Elbe entlang. Dabei passieren wir das Pumpspeicherwerk Geesthach und das Atomkraftwerk Krümmel. In Tesperhude beginnt dann das Hohe Elbufer. 




Nach einem schweißtreibenden Anstieg fahren wir etwa 10 Kilometer weit, hoch über dem Fluss durch den Wald. Ab und zu erhaschen wir einen tollen Blick auf die Elbe – insgesamt ein schöner Abschnitt. 



Der Waldweg führt fast direkt in die alte Fischerstadt Lauenburg. Irgendwie verwirrt uns die Ausschilderung. Wir landen zunächst in der Oberstadt, schauen uns den alten Wehrturm an und rollen über uraltes Straßenpflaster durch den Hohlen Weg in die Altstadt hinunter. Dort entdecken wir den beschilderte Radweg wieder.

Altstädte werden ja oft mit engen, Gassen und malerischen Fachwerkhäusern beschrieben, genauso präsentiert sich das alte Schifferstädtchen. Es hat eine besonders urige Uferpromenade, ein Elbschifffahrts-Museum und den Museumsraddampfer Kaiser- Wilhelm. 
Schlossturm

Uferpromenade in Lauenburg Elbe















Bis zu unserem Tagesziel Boizenburg ist es nicht mehr weit, doch die Fahrt macht nicht wirklich Spaß. Vielleicht haben wir ja den richtigen Wegweiser übersehen und sind auf einer Nebenstrecke gelandet, die auch das Elbe-Radwegzeichen trägt. Diese führt in ständigem Wechsel von auf und ab immer an der B 5 entlang.

Unterwegs rufen wir im Waldhotel Boizenburg an und buchen ein Zimmer. Gegen Abend kommen wir in dem kleinen Städtchen an und radeln direkt zum Hotel. Es liegt etwas abseits vom Elbe-Radweg und etwa drei Kilometer von der Altstadt entfernt.

Übernachtung in Boizenburg:

Das Doppelzimmer im Waldhotel kostet regulär 85 Euro, als Radwanderer bekommen wir 10 Euro Rabatt. Gemessen am Komfort (und im Vergleich mit anderen Unterkünften) finde ich diesen Preis immer noch zu hoch. Was soll´s, es ist spät, wir sind müde und bleiben.

  • Einfach eingerichtetes Zweibettzimmer – kein Doppelbett
  • Kleines Bad – Dusche mit Vorhang
  • Kein WLan
  • Fahrräder stehen gut in einem abgeschlossenen Schuppen
  • Schönes Außengelände mit Tiergehege(Video) 
  • Frühstück vom Buffet mit reichlicher Auswahl
Waldhotel Boizenburg





Morgen radeln wir von Boizenburg nach Schnakenburg.


Tag 2 der Elberadweg-Tour - von Otterndorf bis Hamburg


Am zweiten Tag unserer Tour auf dem Elberadweg radeln wir frohen Mutes vom Quartier in Otterndorf wieder in Richtung Elbdeich. Nur es führt kein Weg mehr hinauf, die Auffahrten sind gesperrt, der Radweg verläuft zwischen Deich und einem Kanal, vorbei an reetgedeckten Häuschen. Dann verschwindet auch der Kanal und wir hoffen lange vergebens auf den Elbblick am Elbe-Radweg. 
















Irgendwann erreichen wir Neuhaus (Oste), an anderen Tagen könnten wir vielleicht über die Klappbrücke des Ostesperrwerkes fahren. Doch es ist Montag, da bleibt die Brücke hochgeklappt. Also nehmen, wie alle Radwanderer an diesem Tag, den Umweg und überqueren die Oste bei Geversdorf. 

In Freiburg an der Elbe gönnen wir uns eine Rast. Auf der Terrasse des Cafés Hafenhaus genießen wir Kaffee und Kuchen und plaudern mit der Inhaberin. Als ich ein wenig über die lange Wegstrecke abseits von der Elbe jammere, meinte sie „drüben, am anderen Ufer fährt es sich schöner“ – zu spät. 

Mit der Fähre von Wischhaven nach Glückstadt


Deshalb ändern wir unsere Pläne und wollen mit dem Zug direkt nach Hamburg fahren, wo wir bereits ein Zimmer gebucht haben. Der nächste Bahnhof ist drüben in Glückstadt, also setzen wir mit der Fähre in Wischhafen über. An der Anlegestelle wartet eine ellenlange Autoschlange, als Radfahrer müssen wir uns glücklicherweise nicht hinten anstellen, sondern dürfen direkt auf das nächste Schiff.
Die Überfahrt wird zu dem bisher schönsten Erlebnis des Tages.


An dieser Stelle ist die Elbe etwa 3,5 Kilometer breit, so dauert die preisgünstige, angenehme und interessante Überfahrt rund eine halbe Stunde. Der Himmel ist etwas trüb, trotzdem erkennen wir in der Ferne, die Umrisse des Kernkraftwerkes Brunsbüttel in der, kein Containerschiff kreuzt unsere Bahn und die Schwesterfähren fahren vorbei. 



Bei großem Andrang wie heute sind alle vier Fährschiffe im Einsatz, etwa alle 20 Minuten legt ein voll besetztes Schiff ab. kann 




Die Prozedur an der Fähre ist interessant –  weil mein Video nicht so gut geworden ist, baue ich für Interessenten hier zwei Links ein.






Wir drehen noch eine kurze Runde durch Glücksstadt, dann fährt auch schon ein Zug nach Hamburg.






Angekommen in Hamburg-Altona. Wir checken ein, stellen das Gepäck ins Zimmer und rollen mit den Rädern hinunter zum Fischmarkt. Statt irgendwo an der Landstraße, radeln wir nun an der Elbe entlang, zur Hafencity und durch die Speicherstadt, dann ist auch schon Zeit fürs Abendessen an Landungsbrücke 10. Schon seit Wochen freu ich mich auf die Fischbrötchen dort, wir ergattern sogar einen Tisch in der ersten Reihe, nah am Wasser.

Blick auf die Elphilharmonie 

In der Speicherstadt
Hier findet ihr mehr zur Speicherstadt.

Am Fischmarkt

Marco-Polo-Tower am Strandkai



Übernachtung in Hamburg:


Bedpark Hamburg-Altona
Stresemannstraße 117
22769 Hamburg
Tel.: 49 40 49 2222 93

  • 2-Bett Zimmer ohne Bad und ohne Frühstück
  • Sehr günstig, sehr einfach und zentral im Schanzenviertel
  • Fahrräder stehen im nicht abgeschlossenen Hinterhof

Eines der drei Zimmer im Dachgeschoss war für uns reserviert. Auf der Etage befanden sich außerdem ein Bad mit Dusche und WC, eine separate Toilette, eine kleine Küche und ein Eßplatz, alles zur gemeinschaftlichen Nutzung.

Nächste Etappe führt von Hamburg nach Boizenburg.

zurück zur ersten Etappe:



Radtour auf dem Elberadweg - 1. Etappe Cuxhaven nach Otterndorf


Wir starten zu unserer Fahrradwanderung auf dem Elberadweg.

Nach gut sieben Stunden Zugfahrt und viermal umsteigen, kommen wir mittags in Cuxhaven an. Vom Bahnhof aus fahren wir Richtung Norden, zum Nordseestrand. Doch mit den Rädern bleibt uns der Zugang zum Strand verwehrt. Wir wollten weder baden, noch den Sand betreten, nur gucken. Hätten die Räder bis zur Kugelbake geschoben und auch die 3,50 Euro Eintritt bezahlt.
Tipp:
Die freundlich Dame am Eingang empfahl - wir sollten es nach 16 Uhr noch mal versuchen, dann wird nicht mehr kontrolliert.

Nun gut, also radeln wir hinterm Deich bis zum Fort Kugelbake. Dort haben wir endlich freie Sicht aufs Meer. In der Nähe entdecken wir abschließbare Boxen für Gepäck und Fahrräder - zu spät. Jetzt wollen wir nicht noch mal zurück, sondern rollen an der Bucht entlang, bis zu den Häfen. Hätten wir gewusst, wie schön es dort ist - wir hätten viel mehr Zeit eingeplant. Die Alte Liebe, der alte und der neue Fischereihafen, der „Abschied nach Amerika“ am Steubenhöft und auch noch eine Reifenpanne – es ist schon spät, als wir die Cuxhaven in Richtung Nachtquartier verlassen. Radwegmarkierungen (HH) geleiten uns sicher aus der Stadt heraus, auf den Deichweg und bis zu unserem Tagesziel Otterndorf.

Kugelbake in Döse
Grünstrand + Bucht Grimmershörn















Genauso klischeehaft hab ich mir das vorgestellt, wir radeln an der Elbmündung entlang, das Wasser reicht bis zum Horizont und während der Fahrt können wir „große Schiffe gucken“. Links und rechts weiden Schafe, ab und zu passieren wir ein Gattertor, das benachbarte Weiden voneinander trennt. So idyllisch wird es nicht bleiben, aber das weiß ich ja noch nicht.

Beim Campingplatz von Otterndorf, etwa 4 Kilometer von der Stadtmitte entfernt, verlassen wir den Deich. In einem hübschen Häuschen, mitten in der Altstadt des Nordseebades Otterndorf ist ein nettes kleines Zimmer für uns vorbereitet. Wir erreichen die Unterkunft erst nach 20 Uhr und haben noch nichts gegessen. Zum Glück stehen in fußläufiger Nähe mehrere Gaststätten zur Auswahl.

Übernachtung in Otterndorf:

Pension Grefe Otterndorf
Pension Grefe
Sackstraße 7
21762 Otterndorf
Telefon: 01779750727








  • hübsches, kleines Zimmer, das Bad ist mit wenigen Schritten über den Flur erreichbar; 
  • reichliches Frühstück mit allem was dazu gehört; 
  • freundliche Gastgeber; 
  • sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • die Fahrräder stehen in einem abgeschlossenen Schuppen im Innenhof

Nordseebad Otterndorf

Otterndorf liegt im Bereich der Elbmündung und nennt sich selbst Grüne Stadt am Meer. Tatsächlich gibt es viel Grün am Strand, rund um die drei Badeseen und an dem Fluss Medem entlang.
Kranichhaus in Otterndorf

Idylle am Fluss Medem im Nordseebad Otterndorf


Otterndorfer Puppenstube im Zentrum

In der Altstadt Otterndorf



Morgen wollen wir bis nach Hamburg radeln, leicht frustriert ändern wir unsere Pläne. Warum lest ihr im nächsten Post.

Vorbereitung: Radwanderung nördlicher Elberadweg

Fahrradtour auf dem Elberadweg: Wir haben Fahrkarten gekauft, die Gepäcktaschen gepackt und die Fahrradschläuche ordentlich aufgepumpt. Eigentlich wollten wir ja gen Norden bis nach Cuxhaven radeln, haben uns nun für die Gegenrichtung und damit für den Rückenwind entschieden.

Fahrkarten:
Vor Wochen schon haben wir im Netz nach günstigen Bahn-Fahrkarten gestöbert. Hier, in Sachsen-Anhalt fahren ja die Räder kostenlos mit, für die Züge in den anderen Bundesländern brauchten wir Fahrradkarten. Diese Fahrkarten für Fahrräder gibt es aber nicht online. Also haben wir am Fahrkartenschalter im Hauptbahnhof das Schönes-Wochenende-Ticket für zwei Personen und zwei Fahrradfahrkarten für die Fahrt von Halle/Saale nach Cuxhaven geordert.

Günstiger Gesamtpreis: 57 Euro

Auf die Frage nach der Rückfahrt antwortete ich, „machen wir mit dem Rad“ – der Blick der Dame hinterm Schalter – unbezahlbar.

Bei unseren Hüttenwanderungen im Gebirge haben wir gelernt, mit wenig Gepäck zu reisen, trotzdem sind die Taschen ziemlich voll. Schließlich kann es Ende Mai und besonders an der See schon mal kühl und regnerisch werden. Also müssen eine lange Hose und eine Regenjacke sowie viele kleine Dinge mit, die man so braucht. Zusätzlich hab ich den Campingkocher, ein Töpfchen, zwei Tassen und Kaffeepulver eingepackt - unterwegs brauch ich meinen Kaffee.
Wichtige, persönliche Dinge tragen wir im Rucksack am Körper, alles andere ist in den Fahrrad-Gepäcktaschen verstaut. Am Lenker habe ich außerdem eine wasserdichte Tasche Marke Ortlepp und eine praktische Reißverschlusstasche für das Smartphone.

Unsere Gepäcktaschen:


Variante 1

  • Besteht aus zwei fest miteinander verbundenen Seitentaschen und einem Oberteil
  • Das Mittelstück der Seitenteile wird über den Gepäckträger gelegt.
  • Seitentaschen werden mittels Klettband fixiert, was allerdings eine ziemliche Fummelei ist.
  • Obenauf kommt eine weitere Tasche, die mit Klettband und Clipverschlüssen gehalten wird.
  • Praktisch: äußere Reißverschlusstaschen, Außentaschen für Flaschen, Regenplane
Variante 2


  •  Besteht aus zwei einzelnen Taschen.
  •  Dank Klicksystem sind die Taschen ruckzuck festgemacht.
  • Praktisch: Außentasche für Trinkflaschen, wasserdichtes Material, deshalb keine Regenschutz nötig
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Übringens, Armlinge sind praktisch und bequem. Besonders morgens, wenn es noch zu kühl ist, für kurze Ärmel, oder an Tagen mit unbeständigem Wetter. Statt die Jacke oder langärmlige Oberteile immer an- und auszuziehen, streife ich mir Armlinge über, kann sie bei Bedarf sogar während der Fahrt hoch- und runterziehen.

       
Schwarz, weiß oder knallbunt – Armlinge findet ihr bei Amazon in vielen Farben, sogar mit Licht reflektierenden Streifen oder Logos. Manche Hersteller unterscheiden nach Größen S, M, L, und XL andere bieten Unisex-Größen an. Meist bestehen die Stulpen aus atmungsaktiven Material, das Feuchtigkeit reguliert und schnell trocknet. Speziell für heiße Sommertage gibt es inzwischen auch Armstulpen mit UV-Schutz und kühlenden Effekten.   
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Der Elberadweg ist, laut Allgemeinem Deutschen Radfahrer Club (ADFC), der beliebteste Radfernweg Deutschlands. Er soll auf gut ausgebauten Wegen durch einzigartige Landschaften und hübsche Kleinstädte führen - hab ich ganz oft gelesen. Dementsprechend hoch sind die Erwartungen, als wir uns in Cuxhaven auf die bepackten Räder schwingen, um den Flussradweg bis nach Tangermünde zu erkunden.

Wie schön ist dieser Weg wirklich? Über den Start in Cuxhaven und den ersten Tag berichte ich im nächsten Post.






Freitag, 17. Februar 2017

In Berlin - Stadtbummel, Geocaching und ein Hotel zum Wohlfühlen

Ende Januar nahmen wir uns Zeit für einen Kurztrip nach Berlin, ein Zimmer im Hotel Crowne Plaza Berlin City Center war bereits reserviert. Keine zwei Stunden dauerte die Anreise aus Halle an der Saale, zielsicher lotste uns das Navi vom AVUS zur Tiefgarage in der Nürnberger Straße. Es war noch viel zu früh zum Einchecken, also schauten wir erst einmal ins KaDeWe hinein, bestaunten die Ruine der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche und bummelten ein Stück den Kuhdamm entlang - liegt ja alles gleich um die Ecke. Nebenbei suchten wir die wenigen Geocaches des Viertels und gingen gegen 15.00 Uhr ins Hotel.

Kaiser-Wilhelm-Gedächnis-Kirche mit
eingerüstetem Glockenturm
Kaufhaus des Westens in Berlin









Besondere Annehmlichkeiten im Crowne Plaza Berlin 


Bei einem 4-Sterne-Haus muss ich wohl nicht extra erwähnen, das wir freundlich empfangen wurden und ein blitzsauberes, geschmackvoll eingerichtetes Zimmer erhielten. Es waren eher die kleinen Dinge, die den Aufenthalt im Crowne Plaza besonders angenehm machten. Zum Beispiel lagen auf dem Bett wirklich flauschige Bademäntel und Frotteeslipper bereit und sicherheitshalber fährt der Fahrstuhl nur nach oben, wenn die Passagiere eine Schüsselkarte dabei haben.





Außerdem konnte ich bei dieser Reise nach Berlin getrost meinen Wasserkocher zuhause lassen. Schließlich sind die Hotelzimmer im Crowne Plaza bestens ausgestattet und halten auch einen kleinen Vorrat an Tee, Kaffee und Kakao zum Aufbrühen bereit. Gerade hatten wir unsere Handys mit dem kostenfreien WLan verbunden und Kaffee gemacht, klopfte es an der Tür. Davor standen zwei charmante junge Männer und servierten einen leckeren Willkommensgruß aus der Küche: Crème brûlée, Kuchen im Glas, Obst und eine große Flasche Wasser - eine nette Geste.



 


Geocache an der Siegessäule - Spaziergang zum Hauptbahnhof Berlin


Ausgeruht und gestärkt zogen wir wieder los, um noch ein Stück Berlin zu entdecken. Knapp zwei Kilometer weit entfernt, am Großen Stern, im Schatten der Siegessäule, liegt ein Cache mit mehr als 700 Favoritenpunkten, den wollten wir suchen.
Abendstimmung an der Siegessäule in Berlin
Während Schatzi noch aufs Display schaute, stolperte ich beinahe über drei Gestalten, die konspirativ am Wegrand, um eine Tupperdose herum hockten und fasziniert im Logbuch blätterten. Die drei Frischlinge freuten sich über das tolle Versteck und über ihren ersten offiziellen Kontakt mit anderen Geocachern. Die nächsten Koordinaten führten uns in die Nähe von Schloss Bellevue und zu einem seltsam gewachsenen Baum.







Eigentlich sollte es ja nur ein kurzer Abendspaziergang werden, aber nun waren wir schon so weit gekommen, da konnten wir auch noch zum Hauptbahnhof gehen. Ein Wegweiser lockte uns zu der Promenade, die immer an der Spree entlang führte. Dabei kamen wir auch an dem Haus der Kulturen der Welt vorbei und wie es sich so im Wasser spiegelte, verstand ich, warum es im Volksmund "schwangere Auster" heißt. In der Dunkelheit sahen wir die erleuchtete, verglaste Fassade des Hauptbahnhofes schon von Weitem, drinnen fanden wir auch etwas zum Abendessen.

Dann liefen wir, vorbei an dem Tipi am Kanzleramt, wieder zurück zum Crowne Plaza Berlin City Center. Ungeplant hatten wir in den Abendstunden circa 8 Kilometer zurückgelegt und erreichten das Zimmer mit letzter Kraft.

Erholsamer Abend im Hotelzimmer


Und da war er wieder, der kleine Unterschied zum Wohlfühlen. Fürsorgliche Hände hatten bereits die Verdunklungsvorhänge zugezogen, das Bett aufgedeckt und Frottee-Vorleger ausgebreitet, damit wir nachts nicht mit bloßen Füßen den Teppichboden berührten.
Zu müde für die Sauna, nahm ich mit einer heißen Dusche vorlieb und bemerkte wieder so eine angenehme Kleinigkeit. Schatzi hatte inzwischen den Fernseher in Betrieb genommen, dank Lautsprecher im Bad konnte ich die Nachrichten mithören. 

Ein leckeres Frühstück vom Buffet und viel Zeit zum Genießen


Wir schliefen gut und lange, zum Glück bleibt das Frühstücksbuffet im Crowne Plaza Berlin unter der Woche bis 10.30 Uhr gedeckt. Ich bin ein Frühstücksmensch, zu Hause dauert ein Sonntagsfrühstück schon mal eine Stunde, das schafften wir in diesem Hotel auch. Schließlich gab es so viel zu probieren, Schatzi kostete sogar die chinesische Suppe, ich schnitt mir lieber frische Kresse fürs Rührei ab und gönnte mir süßes Gebäck zum Abschluss. Qualität und Auswahl waren so super wie erhofft und erwartet, herausragend war der umsichtige Service. Emsige Mitarbeiter sorgten für Ordnung am Buffet, räumten freundlich lächelnd leeres Geschirr beiseite und brachten uns gern noch eine Kanne Kaffee. Inzwischen hatten die Damen vom Zimmerservice schon wieder aufgeräumt und wir brachen auf zum Sightseeing in Berlin.

 

Für 7 Euro quer durch Berlin

Das Crowne Plaza City Center liegt ja super zentral. Ein paar Hundert Meter entfernt, an der Kurfürstenstraße, hält der Bus der Linie 100, der zu vielen Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt fährt. Ähnlich nah ist der U-Bahnhof Wittenbergplatz, dort kauften wir Tagestickets und fuhren für 7,00 Euro pro Person mit S-Bahn, U-Bahn und Bus quer durch die Hauptstadt.



1. Verkerhrsampel Deutschlands
Potsdamer Platz

Sony Center Berlin
Giraffe Berlin


Am Potsdamer Platz bestaunten wir die erste Verkehrsampel Deutschlands und das Sony Center und weil wir schon mal da waren, suchten wir auch nach dem favoritenpunktereichen Cache an der Lego-Giraffe. Jetzt weiß ich auch endlich, warum solche überdimensionalen Lego-Figuren nicht umfallen.







Einer der Hackeschen Höfe in Berlin

Das Stück bis zum Brandenburger Tor gingen wir zu Fuß, schauten den Hauptbahnhof noch mal bei Tageslicht an und fuhren zum Hackeschen Markt. Auf die Hackeschen Höfe war ich total neugierig und kann sagen, der Weg dorthin hat sich gelohnt.





Unterwegs zum Alex suchten wir noch eine winzig kleine Dose am Lifaß-Platz, dann setzte eisiger Regen ein - meine Mütze lag im Hotel. Bei diesem M... Wetter schlichen wir auf Cachesuche erfolgreich um den Fernsehturm herum, anschließend war Shoppen angesagt - ich brauchte eine warme Kopfbedeckung.

Spät am Nachmittag fuhren wir dann mit dem Bus hotelwärts, stiegen aber noch mal am Großen Stern aus. Trotz Nieselregen und schlechter Sicht, wollten wir die Siegessäule genauer anschauen und kletterten deren Wendeltreppe bis ganz nach oben auf die zugige, kleine Aussichtsplattform.

Wellness in der Hauptstadt - Hotel mit Sauna


Gut, dass das Crowne Plaza einen kleinen aber feinen Wellnessbereich hat. Fitnesscenter und Schwimmbad reizten uns nicht, zwei, drei Saunagänge würden uns aber gut tun. Also erholten wir uns nach diesem Ausflug in der finnischen Sauna. Angesichts der Größe des Hotels waren erstaunlich wenige Gäste im Wellnesscenter, die kleine Saunakabine und die Ruheliegen reichten also völlig aus. Ganz ohne Pfand erhielten wir einen Schlüssel für den Spind, Badetücher waren auch genügend vorhanden, den Sauna-Aufguss machten wir selbst.


Noch eine ruhige Nacht, noch ein leckeres, ausgiebiges Frühstück und schon war unsere kurze Städtereise nach Berlin schon wieder vorbei.

Das Hotel Crowne Plaza Berlin City Center hat mir Übernachtung und Frühstück spendiert. Gern berichte ich ehrlich über den Aufenthalt und beschreibe alles genauso wie ich es empfunden habe.

Für diejenigen, die sich näher für dieses Hotel interessieren, folgt hier noch mal ein Überblick:
Hotelhalle Crown Plaza
City Center Berlin
Service für Jogger im Crown Plaza Berliden Kurfürstendamm K'damm


Lage/Umgebung 

In einem Umkreis von wenigen Hundert Metern findet Ihr:

  • das Aquarium Berlin 
  • den Zoologischen Garten Berlin
  • das Kaufhaus des Westens - KaDeWe
  • die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche 

Verkehrsanbindung


In wenigen Minuten zu Fuß erreichbar:

  • Bus der Linie 100,
  •  U-Bahnhof Wittenbergplatz  
  • der Fußweg zum Bahnhof Zoo dauert etwa 10 Minuten

Wer mit dem Auto anreist findet sicher in der Tiefgarage einen Platz, der Tagespreis beträgt derzeit 22,00 €.

Besondere Annehmlichkeiten im Zimmer 


  • Tablett mit Wasserkocher, Tassen und Portionsbeutel mit koffeinhaltigem- und koffeinfreiem Kaffee, Kakao sowie mehrere Teesorten
  • Bademantel und Frottee-Slipper
  • 2 Kopfkissen pro Bett
  • Bügelbrett
  • Leselampe am Bett
  • Lautsprecher im Bad

Weitere besondere Annehmlichkeiten im Haus


  • Informationsschalter mit Stadtplänen und Prospekten im Foyer
  • Computerarbeitsplätze in der Lobby
  • Servicebar für Jogger neben den Fahrstühlen, dort gibt es Handtüchern, ein Erfrischungsgetränk, Obst und Pläne mit Laufstreck
  • Wellnessbereich mit Schwimmbad, Dampfbad, finnischer Sauna, Massageraum und Fitnesscenter
  • Ganz viele, immer freundliche Mitarbeiter



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